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Ecopetique - Schön, dass Ihr hier seid!

Ecopetique - Schön, dass Ihr hier seid!

Mein Name ist Catalina.

Meine Wurzeln liegen in einem dieser wunderschönen weißen Bergdörfer Andalusiens – dort, wo die Häuser in der Sonne leuchten, die Luft nach Sommer riecht und das Meer nie weit entfernt scheint.

Dort verbrachte ich meine frühe Kindheit, bis meine Eltern – aus tiefer Liebe zu uns und mit dem festen Wunsch, dass wir eines Tages weitergehen dürfen als sie selbst in unserem kleinen Bergdorf – alles hinter sich ließen. Sie gaben ihre Heimat auf, ihre gewohnte Sprache, ihre Sicherheiten. Sie setzten alles auf eine Karte: Hoffnung, Arbeit, Zukunft.

Nach Hamburg kamen sie mit wenig Besitz – aber mit großem Mut.

Es war kein leichter Schritt. Es war ein Wagnis. Und genau dieser Mut hat sich tief in mir verankert. Ich habe früh verstanden, was es bedeutet, Verantwortung zu tragen, Risiken einzugehen und trotzdem weiterzugehen. Dankbarkeit und Respekt vor harter Arbeit sind für mich keine Worte – sie sind Haltung.

Wir Menschen streben oft nach „mehr“, weil wir glauben, das Glück liege noch ein Stück weiter vorne. Und manchmal erkennen wir erst später, dass wir in unserer Herkunft, in unserer Familie, in der Einfachheit des Anfangs bereits alles hatten, was wirklich zählt.

Der Mut meiner Eltern hat mir gezeigt: Wenn man an etwas glaubt, darf man springen. Vielleicht entstand genau dort in mir der Wunsch, eines Tages selbst alles auf eine Karte zu setzen.

Heute, mit Mitte fünfzig und als Mutter eines wunderbaren Sohnes, der inzwischen in Portugal studiert, blicke ich dankbar auf mein Leben zwischen zwei Kulturen zurück. Spanien ist mein Herz. Hamburg ist mein Zuhause. Und das Meer bleibt mein Sehnsuchtsort.

Zahlenmensch mit Herz

Seit über 20 Jahren arbeite ich in der Finanzbuchhaltung. Ein sicherer, verantwortungsvoller Beruf. Ich durfte Teams begleiten, junge Menschen ausbilden und Strukturen mitgestalten – und habe dabei nicht nur viel gegeben, sondern auch viel erhalten: Vertrauen, Erfahrung und ein tiefes Verständnis für Verantwortung.

Verantwortung war mir allerdings nie fremd. Als Älteste von vier Schwestern wurde ich früh gebraucht – sehr früh sogar. Meine Eltern kamen nach Hamburg, ohne Deutsch zu sprechen. In ihrem Bergdorf hatten sie nur selten eine Schule besucht, weil sie auf den Feldern mitarbeiten mussten. Bildung war kein selbstverständlicher Weg, sondern ein Privileg.

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – trugen sie eine enorme innere Stärke in sich. Sie arbeiteten unermüdlich. Sie lernten. Sie hielten durch. Sie bauten sich in einem fremden Land ein neues Leben auf.

Mit diesem Vorbild bin ich aufgewachsen. Mit dem Wissen, dass nichts selbstverständlich ist. Dass man sich vieles erarbeitet. Dass Mut manchmal bedeutet, loszugehen, obwohl man nicht weiß, was kommt.

Vielleicht hatte ich deshalb nie Angst vor Verantwortung. Doch irgendwann verstand ich: Verantwortung heißt nicht nur, für andere stark zu sein – sondern auch den Mut zu haben, den eigenen Weg zu wählen.

Und so wurde die leise Frage in mir immer deutlicher: Ist das alles?

Ich mag Struktur. Ich liebe Zahlen. Ich schätze Klarheit. Aber tief in mir wuchs der Wunsch, selbst zu gestalten. Nicht nur sicher zu leben – sondern erfüllt.

Denn eines ist klar: Zeit ist kostbar. Und manchmal ist es nicht die Sicherheit, die uns wachsen lässt, sondern der Mut.

Und dann kam Rafa

Vor zehn Jahren trat Rafa in unser Leben – unser lebhafter, lebensfroher Labrador. Und mit ihm veränderte sich mehr, als wir je erwartet hätten.

Ein Hund bringt Freude, Nähe und bedingungslose Liebe. Aber er bringt auch Verantwortung – jeden einzelnen Tag. Kaum ein Lebewesen freut sich so ehrlich über Aufmerksamkeit, über gemeinsame Zeit, über ein einfaches „Gut gemacht“ wie ein Hund. Und kaum ein Lebewesen spiegelt uns so direkt, wie es ihm geht.

Rafa kam wie ein kleiner Wirbelwind. Mit seinen tapsigen Pfoten, diesem offenen Blick und seiner unbändigen Lebensfreude stellte er unseren Alltag vom ersten Moment an auf den Kopf. Plötzlich ging es nicht mehr nur um Termine und To-do-Listen, sondern um Spaziergänge, Fütterungszeiten, Tierarztbesuche – und ganz viel gemeinsames Lachen.

   

Ich erinnere mich noch gut an einen wunderschönen Tag in St. Peter-Ording – wir als Familie mit Freunden im Sand, Rafa mittendrin. Der weite Strand, Wind im Gesicht, Salz in der Luft. Rafa mit nassen Pfoten, zufrieden und ganz in seinem Element. Ein Labrador ist glücklich, wenn er rennen darf, Wasser spürt und Teil seines Rudels ist. Und genau das war er: mittendrin.

Und obwohl wir im Norden waren, spürte ich dieses vertraute Gefühl von Weite aus meiner Kindheit in Andalusien. Dieses Lebensgefühl trage ich bis heute ganz intensiv in mir. An diesem Tag wurde mir wieder klar: Glück braucht keine Perfektion. Es entsteht, wenn wir zusammen sind. Wenn es Rafa gut geht. Wenn der Moment einfach reicht.

Doch mit der Freude kam auch die Erkenntnis: Ein Hundekörper ist sensibel. Verdauung, Haut, Energielevel – alles hängt zusammen. Wenn Rafa etwas nicht gut bekam, merkten wir es sofort. Unruhe. Weicher Kot. Weniger Energie. Hunde sprechen nicht – aber sie zeigen es.

Und genau dort begann ich zu verstehen, wie sehr sein Wohlbefinden unser eigenes beeinflusst. Wenn er ausgeglichen und gesund ist, sind wir es auch. Gerät er aus dem Gleichgewicht, spüren wir das im Alltag, in der Stimmung, im ganzen Familiengefüge.

Also begannen wir, bewusster hinzusehen. Hochwertiges Futter. Gute Zutaten. Qualität statt Kompromisse. Nicht aus Trendbewusstsein – sondern aus echter Fürsorge. Denn ein Hund lebt nicht lange genug, um Experimente zu sein.

Und wer einmal erlebt hat, wie ein frisch gebadeter 35-Kilo-Labrador mit voller Begeisterung sämtliche Wände dekoriert, weiß: Ein guter Hundebademantel ist keine Spielerei. Er ist Lebensqualität – für Hund und Mensch.

Der Weg zu ecopetique

Der Gedanke an Selbstständigkeit begleitete mich schon länger. Als Rebelle, die Firma, bei der ich zuvor tätig war, verkauft wurde, wurde aus diesem Gedanken ein konkreter Wunsch.

Ich wollte etwas aufbauen, das wirklich zu mir passt. Etwas, das meine Liebe zu Hunden widerspiegelt. Meine Überzeugung, dass Qualität sich langfristig immer auszahlt. Und meine Sehnsucht nach Sinn. So entstand Schritt für Schritt mein Online-Shop ecopetique.

Der Weg in die Selbstständigkeit war herausfordernd – und ja, auch aufregend. Ich bin Perfektionistin. Und ich musste lernen, dass Perfektion kein Startpunkt ist, sondern ein Prozess. Entscheidend ist nicht, dass alles sofort makellos läuft, sondern dass man mit Herz beginnt und konsequent dranbleibt.

Diese Aufgabe erfüllt mich sehr – auch wenn sie mich manchmal an meine Grenzen bringt. Denn wer mit Leidenschaft etwas aufbaut, spürt Verantwortung. Und genau das treibt mich an.

Ich entwickle ecopetique mit Sorgfalt, Geduld und dem Anspruch, immer besser zu werden. Nicht perfekt von Anfang an – sondern ehrlich, durchdacht und stetig wachsend.

Meine Energie fließt in Produkte, die ich selbst mit gutem Gefühl auswählen würde:

Für Hunde, die Familie sind. Für Menschen, die bewusst entscheiden. Für Qualität, die man sieht – und spürt.

Was mir wichtig ist

Ich liebe Hunde. Ich liebe Menschen. Ich liebe das Meer. Ich liebe ehrliche Qualität.

Und ich freue mich auf den Austausch mit anderen Tierliebhabern – auf Geschichten, Erfahrungen und gemeinsame Wege.

Schön, dass Ihr hier seid.
Lasst uns gemeinsam etwas bewegen – mit Herz, Bewusstsein und ganz viel Liebe. 💛

Eure Catalina


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